Black Friday und Cyber Monday (BFCM) sind die beiden grössten Verkaufstage des Jahres.
Dies ist Ihre Chance, mehr zu verkaufen, neue Kunden zu gewinnen und höhere Gewinne in nur wenigen Tagen zu erzielen.
Dieser Leitfaden zeigt Ihnen, wie Sie das Beste aus den bevorstehenden BFCM-Verkaufstagen herausholen.
Befolgen Sie diese klaren und praktischen Schritte, um neue Käufer auf Ihren Kaufes-Shop aufmerksam zu machen, mehr Verkäufe zu sichern und Ihre Lagerbestände in Profit zu verwandeln.
Dieser einfache Schritt-für-Schritt-Leitfaden hilft Ihnen zu lernen, wie Sie:
- Frühzeitig planen: Legen Sie Ihren Kalender fest, wählen Sie Ihre besten Artikel aus und bereiten Sie Ihren Lagerbestand vor.
- Klug bepreisen: Beherrschen Sie Ihre Preis- und Bietstrategie, um den maximalen Gewinn zu erzielen.
- Angebote erstellen: Nutzen Sie clevere Bundles und einfache Rabatte, um mehr Verkäufe zu erzielen.
- Sichtbarkeit steigern: Erhöhen Sie den Traffic über Social Media, E-Mail-Marketing und frühe Ankündigungen.
- Checkout vereinfachen: Sorgen Sie für klare Kostenangaben und einen schnellen Bezahlvorgang.
- Versand meistern: Versenden Sie schnell, bieten Sie Sendungsverfolgung an und seien Sie ehrlich bei Verzögerungen.
- Langfristig wachsen: Analysieren Sie Ihre Ergebnisse und verwandeln Sie Käufer in Stammkunden.
Warum Black Friday & Cyber Monday für Verkäufer so wichtig sind
Black Friday und Cyber Monday (BFCM) sind die umsatzstärksten Einkaufstage des Jahres.
Käufer suchen gezielt nach Rabatten, Sonderangeboten und einmaligen Deals.
- GRÖSSERE Verkäufe: Verkaufen Sie Artikel deutlich schneller als sonst.
- NEUE-Kunden: Viele Käufer suchen gezielt auf Secondhand-Marktplätzen nach günstigen Angeboten – Sie erreichen also Käufer, die Sie bisher nicht kannten.
- LAGERBESTAND ABBauen: Verkaufen Sie ältere oder langsam laufende Produkte zu attraktiven Preisen.
In dieser Zeit suchen die Menschen nach dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis,
und Ihre Secondhand-Artikel bieten genau das!

Käufervertrauen & Verhaltensanalyse
Sie brauchen keine tiefen Datenkenntnisse, um an Black Friday und Cyber Monday mehr zu verkaufen. Wirklich entscheidend ist, wie gut Sie Ihre Käufer verstehen und wie sehr sie Ihnen vertrauen.
Wie Käufer denken:
- Schweizer Käufer sind vorsichtig und anspruchsvoll. Sie prüfen Fotos, lesen Bewertungen und bevorzugen verifizierte Verkäufer.
- Auf Secondhand-Marktplätzen ist Vertrauen wichtiger als der Preis – Menschen kaufen eher, wenn sie glauben, dass Sie ehrlich und transparent sind.
- Klare Fotos und schnelle Antworten entscheiden oft, wer den Verkauf gewinnt.
So bauen Sie sofort Vertrauen auf (5-Schritte-Aktionsplan)
- Profil verifizieren: Ein verifizierter Kaufes-Verkäufer wirkt professionell und sicher.
- Echte Artikel zeigen: Verwenden Sie helle, klare Fotos aus verschiedenen Perspektiven. Zeigen Sie Details, Etiketten oder kleine Gebrauchsspuren.
- Ehrlich zum Zustand: Beschreiben Sie klar – „Wie neu“, „Einmal benutzt“ oder „Kratzer an der Seite“.
- Schnell antworten: Reagieren Sie zügig auf Fragen. Schnelle Antworten schaffen Vertrauen.
- Zuverlässigkeit beweisen: Heben Sie positive Bewertungen hervor, bieten Sie sichere Zahlungsmethoden an und gestalten Sie Rückgaben einfach.

Die Vorbereitungs-Checkliste (Wochen vor BFCM)
Erfolgreiches Verkaufen während BFCM besteht zu 90 % aus Vorbereitung.
Nutzen Sie die Wochen vor dem Event, um diese einfache Checkliste Schritt für Schritt abzuarbeiten.
1. Planen Sie Ihren Verkaufskalender frühzeitig
Warten Sie nicht bis zur letzten Minute – beginnen Sie früh, Käufer anzuziehen!
Früh Spannung aufbauen: Starten Sie 1–2 Wochen vor dem Black Friday mit „Early Bird Deals“ oder einem „Sneak Peek Sale“. So erreichen Sie Käufer, die bereits Preise vergleichen, und bringen Ihre Produkte auf ihre Wunschlisten.
Termine festlegen: Erstellen Sie einen einfachen 3-Phasen-Kalender, um den Überblick zu behalten:
- Phase 1 (Early Bird): 1–2 Wochen vor BFCM → Interesse wecken.
- Phase 2 (Hauptaktion): Black-Friday-Wochenende → grösste Rabatte.
- Phase 3 (Finaler Schub): Cyber Monday → letzte Chance, Fokus auf kleinere Artikel oder Technikzubehör.
2. Wählen Sie Ihre Gewinner-Produkte
Sie müssen wissen, welche Artikel Sie rabattieren – und wie stark. Verschwenden Sie keine Energie auf Produkte, die Käufer nicht wollen.
Prüfen Sie Ihre bisherigen Verkaufszahlen und nutzen Sie eine ABC-Analyse:
- A = Hohe Nachfrage, hohe Marge → Hauptfokus.
- B = Solide Verkäufer → mit A-Artikeln bündeln.
- C = Langsam laufende Produkte → stark rabattieren oder als Zusatz anbieten.
Wählen Sie Artikel, die Käufer wirklich wollen – nicht nur alte Lagerware.
3. Lager- und Lieferkette vorbereiten
Stellen Sie sicher, dass ausreichend Bestand, Ersatzteile und Verpackungsmaterial vorhanden sind (Karton, Klebeband, Etiketten). Bei Secondhand-Artikeln prüfen Sie Zustand und Zubehör (Ladegeräte, Handbücher usw.).
Überprüfen Sie ausserdem alle Produktanzeigen (Titel, Preise, Fotos), damit es keine bösen Überraschungen gibt, wenn Käufer Ihre Angebote sehen.
4. Notfallplanung
Seien Sie vorbereitet, falls etwas schiefgeht:
- Wenn ein Angebot verschwindet: Halten Sie Entwürfe oder Sicherungskopien bereit.
- Wenn der Bestand ausgeht: Markieren Sie Artikel sofort als „Ausverkauft“, um negative Bewertungen zu vermeiden.
- Bei Versandverzögerungen: Informieren Sie Käufer schnell und bieten Sie kleine Wiedergutmachungen an (z. B. Rabatt oder Gratisartikel).

Strategie für Listings & Angebote auf Secondhand-Marktplätzen
Ihre Listing-Strategie ist der entscheidende Erfolgsfaktor während BFCM. Befolgen Sie diese drei Schritte, um Ihre Artikel unwiderstehlich zu machen – egal, ob Sie zum Festpreis oder über Auktionen verkaufen.
1. Die richtige Preisstrategie (Festpreis & Auktionsvorbereitung)
Senken Sie Ihre Preise nicht wahllos – planen Sie klug, wie Sie Rabatte oder Startgebote gestalten.
Kennen Sie Ihren Mindestpreis:
Bevor Sie beginnen, legen Sie für jeden Artikel den absoluten Mindestpreis fest, den Sie akzeptieren – Ihren „Floor Price“.
Verkaufen Sie niemals darunter.
Für Festpreis-Angebote:
- Verhandlung zulassen: Auf Secondhand-Plattformen erwarten viele Käufer die Möglichkeit zu verhandeln. Setzen Sie Ihren Black-Friday-Preis daher leicht über Ihrem Mindestpreis an.
So können Sie beim Verhandeln einen kleinen Nachlass geben – der Käufer fühlt sich als Gewinner, und Sie sichern trotzdem Ihren Gewinn. - Top-Angebote für Bestseller: Wählen Sie Ihre A-Artikel (Bestseller) und gewähren Sie dort auffällige Rabatte (z. B. 30 %). Diese Produkte sind Ihre „Zugpferde“ und ziehen Käufer in Ihren Shop.
Für Auktions-Angebote:

- Tief starten, hoch enden: Beginnen Sie mit einem niedrigen Startpreis (z. B. 1 CHF), um möglichst viele Bieter anzulocken. Das sorgt für mehr Aufmerksamkeit und treibt den Endpreis nach oben.
- Reservepreis clever setzen:
- Was das ist: Der Reservepreis ist Ihre „geheime Untergrenze“ – der niedrigste Betrag, den Sie akzeptieren, ohne ihn öffentlich zu machen.
- Wann verwenden: Nur bei hochwertigen Artikeln, bei denen Sie Ihren Mindestgewinn schützen müssen.
- Wichtig: Setzen Sie den Reservepreis nicht zu hoch – sonst verlieren Sie Bieter. Der Startpreis sollte nicht zu weit unter dem Reservepreis liegen.

2. Artikel kombinieren & Bundles anbieten (Verkaufs-Pakete)
Das Ziel ist, den durchschnittlichen Bestellwert pro Käufer zu erhöhen.
Einfache Bundles erstellen: Kombinieren Sie Artikel, die natürlich zusammenpassen – Käufer schätzen den Komfort und den Mehrwert.
Beispiele:
- „Handy + Hülle“
- „Kamera + Zusatzakku“
- „Mantel + passender Schal“
Langsam drehende Artikel (C-Artikel) nutzen: Nutzen Sie diese Produkte als Gratis-Zugaben oder Zusatzartikel, um grössere Käufe zu fördern.
Beispiele:
- „Laptop kaufen – gebrauchte Maus gratis dazu.“
- „Ab 100 CHF Einkaufswert – 10 CHF Zubehör gratis.“
Rabatte einfach machen: Wenn Kaufes es ermöglicht, aktivieren Sie automatische Rabatte, die im Checkout automatisch abgezogen werden. Wenn Sie Rabattcodes verwenden, halten Sie sie kurz und einprägsam, z. B. BLACK10 oder CYBER5.
3. Käufer zum schnellen Handeln motivieren
Auf einem Secondhand-Marktplatz ist jedes Produkt ein Unikat – nutzen Sie das, um Dringlichkeit zu erzeugen.
Die „Nur noch 1 verfügbar“-Taktik: Betonen Sie in Titel und Beschreibung, dass Ihr Artikel einzigartig ist.
Beispiele:
- „Nur 1 verfügbar – Jetzt zugreifen!“
- „Schnell weg! Seltenes Stück, letzter Preisnachlass!“
Timing bei Auktionen: Lassen Sie Ihre Auktionen zu den Spitzenzeiten enden – z. B. Samstagabend oder am Cyber-Monday-Abend. Dann sind die meisten Käufer online, und Sie profitieren von intensiven Bietduellen.
Schnelle Antwort = schneller Verkauf: Vertrauen verkauft. Antworten Sie auf Nachrichten innerhalb von Minuten statt Stunden, um den Deal abzuschliessen, bevor der Käufer zu einem Konkurrenten wechselt oder die Auktion endet.
Marketing- & Promotion-Strategien (So werden Sie während BFCM sichtbar)
Während BFCM herrscht ein harter Wettbewerb. Sie brauchen einen einfachen, aber cleveren Plan, um sich vom Lärm abzuheben und gezielten Traffic auf Ihre Kaufes-Angebote zu lenken.
1. Aufmerksamkeit aufbauen (Vor BFCM)
Beginnen Sie 1–2 Wochen vor dem Black Friday mit Ihrer Promotion.
Ziel: Käufer sollen Ihre Artikel bereits vor dem Ansturm speichern.
Teaser-Kampagne: Posten Sie Vorschauen Ihrer besten Artikel und deuten Sie Rabatte in Ihren Social-Media-Beiträgen an. Nutzen Sie einen Countdown in Ihren Instagram- oder Facebook-Stories, um Spannung aufzubauen.
Belohnen Sie Ihre besten Käufer (VIP-Zugang): Schicken Sie Ihren bisherigen Käufern eine persönliche Nachricht oder einen einfachen Rabattcode (z. B. VIP10). Geben Sie ihnen 24 Stunden exklusiven Frühzugang zu Ihren Angeboten. Das vermittelt Wertschätzung – und sorgt für einen schnellen Verkaufsanstieg, bevor der grosse Ansturm beginnt.
2. Traffic steigern (Während BFCM)
Nutzen Sie alle verfügbaren Kanäle, um Käufer gezielt auf Ihre Kaufes-Angebote zu führen.
Social Media Power:
- Visuell bleiben: Verwenden Sie hochwertige Fotos oder kurze Videos (Reels, TikToks), die Produkt und Rabatt klar zeigen.
- Dringlichkeit & Link: Fügen Sie immer eine zeitliche Dringlichkeit hinzu („Startet am Freitag!“) und verlinken Sie direkt zu Ihrem Kaufes-Shop oder Listing in jedem Beitrag, jeder Story und Ihrer Bio.
Reichweite erhöhen (Cross-Channel):
Verlassen Sie sich nicht nur auf Ihre Follower – verbreiten Sie Ihre besten Deals auch:
- In relevanten lokalen Facebook-Gruppen (achten Sie auf die Gruppenregeln).
- In Community-WhatsApp- oder Telegram-Gruppen.
- Auf Pinterest, wenn Ihre Produkte visuell ansprechend sind (z. B. Mode oder Wohnaccessoires).

3. E-Mail-Marketing-Taktiken für Black Friday
E-Mail-Marketing ist einer der effektivsten Wege, um Käufer vor, während und nach BFCM zu erreichen. Ein kluger E-Mail-Plan hilft Ihnen, bestehende Kunden zurückzugewinnen, Besucher zu erinnern und schnelle Verkäufe zu erzielen.
1. Clever planen
- Ziel definieren: Mehr Traffic, mehr Verkäufe oder Lagerabbau?
- Liste segmentieren: Unterscheiden Sie zwischen Neukunden, Stammkunden und inaktiven Nutzern.
- Absender „aufwärmen“: Senden Sie früh kleine E-Mail-Batches, damit Ihre Nachrichten nicht im Spam landen.
- Liste bereinigen: Entfernen Sie alte oder ungültige E-Mails, um Zustellprobleme zu vermeiden.
2. Mit Bedacht versenden
- Kurze, klare Betreffzeilen: Beispiel: „Early Black Friday Deal Inside!“ funktioniert besser als lange Texte.
- E-Mail testen: Prüfen Sie die Darstellung auf Mobilgeräten und Desktop.
- Automatisieren: Richten Sie automatische Nachrichten ein – für abgebrochene Warenkörbe, Erinnerungen oder Dankesnachrichten.
- Nicht übertreiben: Versenden Sie nicht zu viele Mails am selben Tag – halten Sie etwas Abstand zwischen den Sendungen.
3. Kontinuierlich verbessern
- Ergebnisse messen: Öffnungsrate, Klicks und Käufe auswerten.
- Lernen & anpassen: Wiederholen Sie, was funktioniert – und streichen Sie, was nicht zieht.
- Kontakt halten: Senden Sie eine kurze Dankes-Mail oder ein Post-Sale-Angebot, um einmalige Käufer in Stammkunden zu verwandeln.
Tipp: Sehen Sie sich den Mailjet Black Friday E-Mail-Marketing-Guide an – mit hilfreichen Checklisten und echten Praxisbeispielen für erfolgreiche BFCM-Kampagnen.

4. Smarte Werbeausgaben (Targeting & Influencer)
Fokussieren Sie Ihre Marketing-Bemühungen auf die höchste Erfolgswahrscheinlichkeit.
Verlorene Käufer zurückholen (Retargeting): Zielgruppe: Personen, die Ihren Shop im letzten Monat besucht, aber nichts gekauft haben. Wenn Sie Anzeigen schalten, investieren Sie ein kleines Budget, um diese Besucher auf Facebook oder Google erneut anzusprechen – z. B. mit einer Botschaft wie:
„Du hast es letztes Mal verpasst – jetzt ist dein BFCM-Angebot live!“
Micro-Influencer einsetzen: Kooperieren Sie mit kleinen, spezialisierten Accounts (1 000–5 000 Followern), die sich auf Secondhand, Nachhaltigkeit oder Thrifting konzentrieren.
Deren Community ist klein, aber stark engagiert.
Praxis-Tipp:
Bieten Sie an, dem Influencer ein Produkt kostenlos zu senden oder zahlen Sie eine kleine Gebühr, damit er Ihre BFCM-Angebote in einer Story erwähnt.
So erreichen Sie hochinteressierte, relevante Käufer – zu sehr niedrigen Kosten.
Checkout, Versand & Kauferlebnis
Sie haben den Käufer auf Ihr Angebot gebracht – verlieren Sie ihn jetzt nicht!
Ein reibungsloser Checkout und eine schnelle, ehrliche Lieferung verwandeln einen einmaligen Käufer in einen treuen Stammkunden.
Checkout vereinfachen
- Halten Sie den Bezahlvorgang kurz und einfach – je weniger Klicks und Felder, desto besser.
- Zeigen Sie Gesamtkosten (Artikel + Versand + Gebühren) klar im Voraus an.
Überraschungen beim Checkout führen zu Kaufabbrüchen.
Transparente Kosten & Versandoptionen
- Zeigen Sie Versandkosten vor der Zahlung deutlich an.
- Bieten Sie Gratisversand ab einem Mindestbetrag an (z. B. „Gratisversand ab CHF 50“) oder Expressversand für eilige Käufer.
Reibungslose Kommunikation & Support
- Seien Sie erreichbar: Nutzen Sie Chat, schnelle Antworten oder Auto-Nachrichten während des Ansturms.
- Informieren Sie Käufer sofort über Bestellbestätigungen, Versandstatus oder mögliche Verzögerungen.
Schnelle & zuverlässige Abwicklung
- Bereiten Sie einen klaren Verpackungs- und Versandprozess vor (Etiketten, Verpackung, Vorrat).
- Bündeln Sie Artikel für denselben Käufer, um Versandkosten zu sparen.
- Haben Sie einen Backup-Plan für Lieferengpässe oder Versandverzögerungen (z. B. alternative Lieferdienste oder Ersatzprodukte).
Rückgaben & Rückerstattungen
- Bieten Sie einfache Rückgaben und, wenn möglich, verlängerte Rückgabefristen an.
Käufer vertrauen Verkäufern mehr, wenn Rückgaben unkompliziert sind.
Nach dem Event: Wachstum & Kundenbindung
BFCM endet nicht mit dem letzten Verkauf.
Nutzen Sie die Nachverkaufsphase, um zukünftige Verkäufe zu sichern und aus den Erfahrungen zu lernen.
1. Käuferbindung sichern (Loyalty)
- Rabatt für Wiederkäufer: Senden Sie eine kurze „Danke“-Nachricht mit einem Code für den nächsten Kauf (z. B. 15 % Rabatt).
- Bewertungen anfragen: Bitten Sie zufriedene Käufer freundlich um eine Bewertung – gute Rezensionen sind Ihr wichtigstes Kapital fürs nächste Jahr.
- Restbestände abverkaufen: Starten Sie eine 1–2-tägige „After-Sale-Clearance“, um überschüssige Artikel zu verkaufen und Liquidität zu sichern.
2. Analysieren & vorbereiten (Lernen für nächstes Jahr)
- Kennzahlen prüfen: Welche Produkte liefen am besten, welche blieben liegen?
- Alles dokumentieren: Notieren Sie, welche Bundles funktionierten, welche Beiträge den meisten Traffic brachten und wo Probleme auftraten (z. B. Versandverzögerungen).
- Sofort umsetzen: Nutzen Sie Ihre Erkenntnisse gleich für die bevorstehende Neujahrsverkäufe.
Der Vorteil für Secondhand-Verkäufer (Kaufes-spezifisch)
Hier ist die finale Checkliste, um auf Kaufes erfolgreich zu verkaufen:
| Fokusbereich | Konkrete Massnahme |
| Listing-Qualität | Verwenden Sie professionelle Fotos aus mehreren Perspektiven. Nutzen Sie starke Titel (Marke, Zustand, Besonderheit). Aktualisieren Sie ältere Angebote. |
| Vertrauen & Mängel | Erwähnen Sie stets ehrlich alle Gebrauchsspuren. Fügen Sie Echtheitsnachweise (z. B. Etiketten, Quittungen) hinzu. |
| Preisverhandlung | Legen Sie Ihren Mindestpreis im Voraus fest. Antworten Sie schnell – auch, wenn der Preis fix bleibt. |
| Lagerverwaltung | Vermeiden Sie doppelte Angebote. Gruppieren Sie ähnliche Artikel. Aktualisieren Sie Bestände sofort, um Überverkäufe zu vermeiden. |
| Plattform-Tools | Nutzen Sie Kaufes-Funktionen wie gepushte Listings gezielt. Prüfen Sie regelmässig, ob sich die Zusatzkosten lohnen. |
Fazit: Die 5 Schlüssel zum Erfolg
Erfolg an Black Friday & Cyber Monday erfordert kluge Vorbereitung und klare Prioritäten.
Ihr Ziel ist nicht nur ein kurzfristiger Umsatzschub – sondern langfristiges Vertrauen und Wiederkäufe.
- Früh planen: Beginnen Sie Ihre Deals und Teaser Wochen im Voraus.
- Klug bepreisen: Kennen Sie Ihren Floor Price (Mindestgewinn) und richten Sie Rabatte danach aus.
- Checkout einfach halten: Zeigen Sie alle Kosten offen – keine Überraschungen.
- Schnell versenden & kommunizieren: Verpackung vorbereiten, Tracking sofort teilen, Käufer früh über Verzögerungen informieren.
- Fans statt Käufer schaffen: Bedanken Sie sich nach dem Kauf, senden Sie einen Rabattcode und bauen Sie Kundentreue auf.

Langfristige Planung
- Vertrauen, Bewertungen und Stammkunden sind Ihr wahres Kapital.
- Betrachten Sie den Verkaufszeitraum als Marathon, nicht als Sprint.
- Dokumentieren Sie, was funktioniert – das ist Ihr Playbook für das nächste Jahr.
- Denken Sie daran: Kleine, stetige Verbesserungen bringen die grössten langfristigen Erfolge.